Essen-Stadtwald

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Stadtwald auf einen Blick

Die längste Straße ist die Frankenstraße (2,43 km), am steilsten ist das Am Wiedenfeld (9,6 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Vittinghoffstraße (159 m ü. NHN).

Sehenswertes in Stadtwald

  1. Siedlung Altenhof II

    Siedlung Altenhof II

    Essen-Stadtwald

    Krupp-Werkssiedlung, 1907–1937 in drei Bauabschnitten als Fortführung des Altenhof I errichtet.

    • Kultur1
    • Geschichte3
    • Natur2
    • Abenteuer1
    • Familie2

    Baudenkmal Nr. 674 (Denkmalliste der Stadt Essen)

    Foto: Uwe Barghaan / CC BY-SA 3.0

Stadtwald im Vergleich zu Essen

Stärken

Durchschnittlich: Familie

Luft nach oben

Freizeit

Rang unter den Essener Stadtteilen je Facette – Orientierung, keine abschließende Bewertung. Wie wir das berechnen →

Stadtwald liegt im Süden Essens auf den Ruhrhöhen, zwischen der Innenstadt im Norden und dem Baldeneysee im Süden. Der Stadtteil grenzt an Rüttenscheid, Bergerhausen, Rellinghausen, Heisingen und Bredeney und gehört zum Stadtbezirk II. Auf einer Fläche von rund 4,14 Quadratkilometern leben etwa 9.700 Menschen, womit Stadtwald zu den eher ruhigen, durchgrünten Wohnlagen der Stadt zählt. Prägend ist ein hoher Anteil an Wald- und Grünflächen, der dem Viertel seinen Namen gibt und ihm vor allem eine Erholungsfunktion verleiht.

Charakteristisch ist der Mix aus gepflegten Wohnstraßen und ausgedehnten Waldbereichen, die zu Spaziergängen und Sport einladen. Gewerbe spielt nur eine untergeordnete Rolle, sodass Stadtwald als nahezu reines Wohngebiet gilt – beliebt auch bei älteren Bewohnerinnen und Bewohnern. Zu den Besonderheiten zählen der Schillerbrunnen von 1905, das traditionsreiche Uhlenkrugstadion von 1922, die in den 1920er-Jahren entstandene Eyhofsiedlung sowie das Haus Vittinghoff, eine ehemalige mittelalterliche Wasserburg. Trotz seines grünen Erscheinungsbilds ist der Stadtteil zentral gelegen und gut mit der Essener Innenstadt verbunden.

Namensherkunft von Stadtwald

Der Name „Stadtwald" entstand erst nach der Eingemeindung im Jahr 1910 und verweist auf das von der Stadt Essen aufgeforstete Waldgebiet, das als grüner Ausgleich zur industriellen Umgebung angelegt wurde.

Geschichte von Stadtwald

Die Wurzeln des heutigen Stadtwald sind landwirtschaftlich geprägt: Das Gebiet zählte als fruchtbare „Kornkammer" zum benachbarten Rellinghausen und damit zum dortigen Stift. Am 1. April 1910 wurde es nach Essen eingemeindet. Im Zuge der Industrialisierung des Ruhrgebiets erwarb die Stadt Essen ein rund 105 Hektar großes Waldareal, das überwiegend aus dem Besitz der Adelsfamilie von Vittinghoff-Schell stammte, und ließ es aufforsten. So entstand das bis heute bestehende Wegenetz, das dem Stadtteil seinen grünen Charakter und seine Erholungsfunktion sichert. Die Aufforstung diente als bewusster Ausgleich für die landschaftlichen Zerstörungen, die Bergbau und Industrie in der Region hinterlassen hatten.

Quellen: Stadtwald (Essen) – Wikipedia; Stadtwald – Startseite (essen.de)

Stadtwald in Zahlen

9.741
Einwohner
4,20 km²
Fläche
2.319 /km²
Bevölkerungsdichte
II (2)
Stadtbezirk
45133, 45134
PLZ
1910
Eingemeindung
87
Straßen
35,2 kmStraßennetz
Gesamtlänge
62
Orte
14,8 /km²
POI-Dichte
65–159 müber NHN
Höhenlage

Nahversorgung in Stadtwald

Bodenrichtwerte in Stadtwald

480 €/m²Wohnbauland, Median

→ rund 23 % über dem Essener Median · Platz 12 von 48 Stadtteilen

→ Zur Bodenrichtwert-Karte

* Zonale Bodenrichtwerte (Wohnbauland) für den Grund und Boden – nicht der Wert konkreter Grundstücke oder Gebäude. Quelle: BORIS.NRW, Stichtag 01.01.2026. Wie wir das berechnen →

Lärmbelastung in Stadtwald

mittlere Lärmbelastung 46,6 % der Fläche liegen über der Meldeschwelle (55 dB); Hauptquelle ist Fluglärm.

ruhig · 55–65 · 65–70 · 70+ dB

→ Im Stadtvergleich der 25.-ruhigste von 50 Stadtteilen.

→ Zur Lärmkarte des Stadtteils

* Flächenanteile bezogen auf die Stadtteilfläche, nicht auf einzelne Adressen. Berechnete Außen-/Fassadenpegel (CNOSSOS-Verfahren), keine Messung – über den Pegel im Innenraum (Fenster, Dämmung, Ausrichtung) lässt sich daraus keine Aussage treffen. Orientierungswerte, kein schalltechnisches Gutachten. Quelle: Lärmkartierung der Stadt Essen (4. Runde). Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit; eine Haftung ist ausgeschlossen. Wie wir das berechnen →

Rekorde in Stadtwald